Das Blaue Wunder von Dresden

Für unseren vorletzten Tag haben wir uns nicht mehr so viel vorgenommen. Am Vortag entdeckten wir nahe der Frauenkirche einen schönen Italiener, wo wir zu Mittag essen wollten. Bevor wir jedoch in die Altstadt fuhren, hielten wir auf dem Weg dorthin am “Blauen Wunder” an. Wir parkten am Seitenstreifen der Kretschmerstraße, einer kleinen Nebenstraße, die direkt an die Elbe führt. Von dort aus gingen wir an das Ufer der Elbe, von wo man die Brücke sehr schön fotografieren kann.

Das "Blaue Wunder"

Das “Blaue Wunder”

Blick auf den Stadtteil Loschwitz vom Elbufer aus.

Loschwitz

Loschwitz

Für uns ging es nun weiter Richtung Pizzeria. Die Pizza im “Classico Italiano” war sehr lecker und frisch zubereitet. Schön knusprig und gleichzeitig nicht zu trocken. Wäre es wärmer gewesen, dann hätten wir uns rausgesetzt und die Pizza mit Blick auf die Frauenkirche genossen. So mussten wir in den schön gestalteten Innenraum ausweichen.

Nachdem wir uns noch kurz ausruhten, ging es zu unserer letzten geplanten Sehenswürdigkeit, der Gläsernen Manufaktur. Hier werden die Volkswagen-Modelle Phaeton, Passat CC und Touareg gefertigt. Hinter großen Glasfronten kann man bei der Fertigung live zuschauen. Fotografieren ist hier allerdings verboten. Es gibt ein Besucherzentrum, in dem man sich unter anderem VW-Werbespots aus den vergangenen Jahren ansehen kann. Auch Führungen sind buchbar, erfordern aber eine Voranmeldung. Wer möchte, kann auch im Restaurant “Lesage” kulinarische Spezialitäten von Chefkoch Thorsten Bubolz genießen. Es gilt als eines der besten Restaurants Dresdens.

Die Gläserne Manufaktur

Die Gläserne Manufaktur

Nachdem wir unsere Vorhaben für den heutigen Tag soweit erledigt hatten, fuhren wir zurück zur Ferienwohnung und ruhten uns noch ein wenig aus. Ein Ausflug stand noch bevor, den Abend wollten wir im knapp 40 Kilometer entfernten Bad Schandau verbringen. Hier befindet sich, in unmittelbarer Nähe zur Elbe auf einem kleinen Berg, die Toskana-Therme Bad Schandau. In der Therme gibt es einen circa 360m² großen Saunabereich sowie eine circa 1800m² große Thermenlandschaft mit diversen Saunen und Becken. Highlight ist ein Raum mit einer halbrunden Kuppel, der sogenannte Liquid-Sound-Raum.

In diesem Raum mit circa 105m² Wasserfläche herrschen optimale Voraussetzungen zur Entspannung. Das Wasser ist nahezu körperwarm und besitzt einen hohen Salzanteil. Dadurch ist es möglich, sich einfach im Wasser treiben zu lassen ohne unterzugehen. Gleichzeitig ertönt aus Unterwasserlautsprechern beruhigende Musik und das Innere der Kuppel wird von mehreren Lampen und Strahlern mit sich bewegenden Lichtmotiven angeleuchtet. Einfach ein klasse Ambiente.

Auch im Außenbecken wird mit Licht gespielt, hier dient eine Wand aus feinen Wassertröpfchen auf einer Länge von 15 mal 4 Metern als Projektionsfläche. Dazu ist auch hier beruhigende Musik zu hören.

Für unsere lange Rückfahrt am nächsten Tag war der Besuch in der Toskana-Therme genau das Richtige und sorgte für die nötige Erholung nach einem schönen Städteurlaub.

29. November

Nachdem wir unsere Sachen gepackt hatten und im Auto verstaut haben, ging es für uns wieder Richtung Heimat. Das Wetter war noch immer klasse und bestand aus Sonnenschein pur. Desto weiter wir allerdings nach Westen kamen, umso schlechter wurde es. Bei leichten Regenschauern kamen wir nach knapp 5:30 Stunden in der Heimat an und sehnten uns schon längst wieder nach dem tollen Wetter in einer tollen Stadt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

required