Im Schatten der Wolkenkratzer

Frankfurt am Main und seine Architektur der Wolkenkratzer – jeder ist so gestaltet, dass man ihn sofort wieder erkennt, sobald man nur einen Umriss davon sieht. Als ich Ende August in Frankfurt-City war, habe ich meinen Fokus vermehrt auf die moderne Gestaltung einiger Hochhäuser gelegt – siehe “Wie sich Blicke verändern – ein Nachmittag in Frankfurt am Main“.

Skyper

Deutschlands 13. größtes Gebäude mit einer Höhe von 153,8 Metern und 39 Stockwerken gehört seit April 2013 dem Versicherungskonzern Allianz, davor gehörte es zu einer Fondsgesellschaft der schweizerischen Bank UBS. Zu den Mietern des Hochhauses, das vom Architekturbüro JSK Architekten entworfen wurde, gehört unter anderem die Deutsche Bundesbank. Im Kontrast zum modernen Design steht die “Skyper-Villa” aus dem Jahre 1915, die sich direkt angrenzend befindet.

Glasfront von Skyper

Glasfront von Skyper

Dresdner Bank Hochhaus (Silberturm)

Direkt gegenüber vom Skyper befindet sich der Silberturm, der auch häufig Dresdner-Bank-Hochhaus genannt wird. Von 1978 bis 1990 war er das höchste Gebäude Deutschlands und wurde dann vom Messeturm (ebenfalls in Frankfurt) abgelöst. Heute rangiert es in der Liste der höchsten Gebäude in Frankfurt und Deutschland jeweils auf Platz 10 mit einer Höhe von 166,3 Metern (32 Stockwerke). Bis 2008 hatte die Dresdner Bank hier zusammen mit dem Galileo-Hochhaus ihre Konzernzentrale.

2009 übernahm die Commerzbank die Dresnder Bank, daraufhin sollte der Silberturm veräußert werden, was auf Grund der Finanzkrise aber als schlecht durchführbar abgetan wurde. Seitdem ist die Deutsche Bahn Langzeitmieter der Immobilie.

Dresdner-Bank-Hochhaus (Silberturm)

Dresdner-Bank-Hochhaus (Silberturm)

Skyper und Silberturm

Skyper und Silberturm

Trianon

1993 wurde der Trianon fertiggestellt und ist seitdem der Hauptsitz der DekaBank. Mit seiner Höhe von 186 Metern und 47 Stockwerken ist er deutschland- und frankfurtweit das sechsthöchste Gebäude. Die Besonderheit liegt in der Architektur – sein Grundriss ist ein fast perfektes gleichseitiges Dreieck, dessen Enden wiederum durch Türme in Dreiecksform gebildet werden. Auf dem Dach spielt diese geometrische Form erneut eine tragende Rolle, eine umgedrehte Pyramide bildet den Abschluss des Hochhauses im Frankfurter Westend.

Maintower-Spiegelung in der Fassade des Trianon

Maintower-Spiegelung in der Fassade des Trianon

Trianon im Nachbargebäude

Trianon im Nachbargebäude

Deutsche-Bank-Hochhaus

Wie zwei große Spiegel wirken die Zwillingstürme der Deutschen Bank nahe der Taunusanlage in Frankfurt am Main. Weithin sichtbar mit ihrem glitzernden Äußeren und markantem Sockel ragen sie jeweils 155 Meter in die Höhe. Dank ihres modernen Baustils vermag man kaum zu schätzen, dass sie bereits seit fast 30 Jahren an dieser Stelle stehen – sie wurden im Dezember 1984 eröffnet. “Soll und Haben” – wie sie auch genannt werden – waren eigentlich als ein Hotel der Kette Hyatt geplant, bevor die Deutsche Bank sie noch während des Baus übernahm.

Anders als beim benachbarten Trianon, der seine Akzente mit der Dreiecksform setzt, herrschen bei den Zwillingstürmen 45°-Winkel vor, die vor allem im Sockel sichtbar sind.

Deutsche Bank

Deutsche Bank

Kunst am Glasportal der Türme im Rahmen der Buchmesse - mit Commerzbanktower

Kunst am Glasportal der Türme im Rahmen der Buchmesse – mit Commerzbanktower

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